Die Gesamtkosten für die Behandlung von Prostatakrebs in Italien variieren je nach den gewählten Verfahren. Ein Zweitmeinungsdienst, der die Überprüfung von MRTs und eine schriftliche Schlussfolgerung eines Spezialisten umfasst, kostet ungefähr 360 €. Die robotergestützte Prostataoperation liegt zwischen 21.700 € und 31.000 €. Eine umfassende Behandlung, einschließlich Krankenhausaufenthalt, präoperativer Tests und medizinischer Betreuung, kostet zwischen 20.600 € und 30.000 €. Der endgültige Behandlungsplan und die Kosten werden nach einer individuellen Bewertung durch den Gesundheitsdienstleister festgelegt.
| Italien | Türkei | Österreich | |
| Transurethrale Resektion der Prostata (TURP) | - | von $3,580 | von $5,500 |
| Tomotherapie | - | von $7,150 | von $30,000 |
| Strahlentherapie bei Prostatakrebs | - | von $4,000 | von $14,000 |
| Robotische da Vinci-Prostatektomie | - | von $16,500 | von $20,000 |
Prof. Montorsi hat über 8.000 urologische Operationen durchgeführt und ist am San Raffaele auf minimalinvasive und robotergestützte Techniken bei Prostatakrebs spezialisiert.
Leiter der Strahlentherapie am San Raffaele Krankenhaus – Prof. Di Muzio spezialisiert sich auf hochpräzise hypofraktionierte Methoden bei Prostatakrebs und verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung.
Dr. Alessandro Calarco ist ein erfahrener Urologe mit Spezialisierung auf minimalinvasive und endourologische Verfahren. Er führt perkutane Lithotripsie, Ureterorenoskopie, Tumorablation und fortgeschrittene rekonstruktive Eingriffe durch. Für seine klinische Arbeit und Forschung wurde Dr. Calarco international anerkannt. Er absolvierte eine Fachausbildung in Schweden und Großbritannien.
Dr. Calarco schloss sein Medizinstudium an der Università Cattolica del Sacro Cuore in Rom mit Auszeichnung ab. Dort spezialisierte er sich in Urologie und promovierte in onkologischer Urologie. Seine Forschung konzentriert sich auf Prostatakrebs-Biomarker und Exosomen. Zudem entwickelte er klinische Protokolle für hormonrefraktären Prostatakrebs mit.
Er ist nationaler Leiter der Urologie bei SPIGC und Mitglied des European Board of Urology. Dr. Calarco hält ein internationales Patent für ein Gerät zur Verbesserung der perkutanen Nephrolithotripsie. Er hat zahlreiche Publikationen veröffentlicht und mehrere Auszeichnungen für chirurgische Innovation und Lehre erhalten.
Geschrieben von Olena Sikoza
Geschrieben von Anna Leonova