Türkische Spina-bifida-Chirurgen operieren in der Regel innerhalb von 24 bis 48 Stunden nach der Geburt. Spezialisten handeln schnell, um die Wirbelsäulenöffnung zu schließen. Dieser schnelle Eingriff trägt dazu bei, das Nervensystem zu schützen. Eine frühzeitige Operation verringert zudem das Infektionsrisiko. Einige Zentren führen sogar Fetalchirurgie vor der 26. Woche durch.
- Operationszeitpunkt: Die meisten Eingriffe erfolgen innerhalb der ersten zwei Tage nach der Entbindung.
- Stabilisierung des Neugeborenen: Ärzte stellen sicher, dass das Baby stabil ist, bevor sie mit der Anästhesie beginnen.
- Kombinierte Behandlungen: Chirurgen können Hydrozephalus während derselben Sitzung mittels Shunt-Versorgung behandeln.
- Fötale Intervention: Pränatale Optionen sind in spezialisierten Zentren vor der 26. Woche verfügbar.
Bookimed-Experteneinblick: Türkische Spezialisten verfügen oft über eine doppelte Expertise in Neurochirurgie und pädiatrischer Orthopädie. Zum Beispiel wurde Dr. Ilhan Elmaci am Istanbul Florence Nightingale Hospital an der Johns Hopkins University und in Zürich ausgebildet. Diese internationale Ausbildung ermöglicht es Chirurgen, sowohl den Verschluss des Rückenmarks als auch damit verbundene Skelettprobleme gleichzeitig zu behandeln. Prof. Dr. Cevdet Gokcek bringt über 30 Jahre Erfahrung in diese komplexen neonatalen Fälle ein.
Patientenkonsens: Eltern merken an, dass die Operation schnell erfolgt, aber erst beginnt, wenn das Baby medizinisch stabil ist. Sie betonen, wie wichtig es ist, dass eine neonatologische Intensivstation sofort bereitsteht. Viele waren erleichtert, als das Operationsteam die Rückenmarksläsion direkt nach der Geburt schützte.