Die Vertebroplastie stabilisiert Wirbelbrüche durch die direkte Injektion von medizinischem Knochenzement in den Wirbel. Die Kyphoplastie fügt einen vorbereitenden Schritt hinzu, bei dem ein Ballon verwendet wird, um einen Hohlraum zu schaffen und die Wirbelhöhe vor der Zementierung wiederherzustellen. Beide minimalinvasiven Verfahren behandeln Kompressionsfrakturen effektiv innerhalb von etwa 60 Minuten.
- Hauptziel: Die Vertebroplastie konzentriert sich auf die Schmerzlinderung, während die Kyphoplastie zusätzlich die Ausrichtung der Wirbelsäule korrigiert.
- Mechanische Technik: Die Kyphoplastie verwendet eine Ballonexpansion, um den Innendruck vor der Zementinjektion zu reduzieren.
- Sicherheitsprofil: Die Niederdruck-Zementinjektion bei der Kyphoplastie reduziert das Risiko eines Materialaustritts erheblich.
- Klinische Wahl: Chirurgen bevorzugen die Kyphoplastie bei frischen, schweren Frakturen, die zu einem erheblichen Höhenverlust führen.
Bookimed Experten-Einblick: Obwohl die Vertebroplastie kostengünstiger ist, zeigen unsere Daten, dass Patienten bei Frakturen, die weniger als 3 Monate alt sind, häufig die Kyphoplastie wählen, um eine dauerhafte Buckelbildung zu verhindern. Kliniken wie das Memorial Sisli Hospital sind auf diese fortschrittlichen Wiederherstellungen spezialisiert. Längeres Warten macht eine Höhenwiederherstellung meist unmöglich, wodurch sich das Ziel rein auf die Stabilisierung verlagert.
Patientenkonsens: Patienten berichten von sofortiger Schmerzlinderung und betonen, wie wichtig es ist, zu prüfen, ob die Klinik eine Echtzeit-Durchleuchtung verwendet. Die meisten berichten, dass sie sich innerhalb von 48 Stunden wieder bewegen können, ohne dass eine schwere Stütze erforderlich ist.