In Spanien gibt es keinen beruflichen Unterschied zwischen einem orthopädischen Chirurgen und einem Traumatologen, da sie eine einzige, einheitliche Facharztausbildung absolvieren. Ärzte wie Dr. Joaquim Casañas am Centro Médico Teknon tragen den offiziellen Titel Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie (COT), um alle muskuloskelettalen Probleme zu behandeln.
- Einheitliche Ausbildung. Spezialisten absolvieren eine 5-jährige Facharztausbildung, die sowohl akute Verletzungen als auch chronische Knochenerkrankungen abdeckt.
- Fokus Traumatologie. Dieser Bereich behandelt plötzliche Verletzungen wie Frakturen, Luxationen oder sportbedingte Muskel- und Sehnenrisse.
- Fokus Orthopädie. Dies umfasst degenerative Probleme wie Arthrose, Skoliose oder angeborene Knochendeformitäten und Tumore.
- Sprachliche Unterscheidung. In Spanien bezieht sich ein „ortopedista“ normalerweise auf technisches Personal, das Orthesen und Prothesen anpasst.
Expertenmeinung von Bookimed: Spanische Spezialisten besitzen oft doppelte internationale Zertifizierungen und leiten hochspezialisierte Einheiten innerhalb allgemeiner traumatologischer Abteilungen. Zum Beispiel leitet Dr. Pedro Delgado am Hospital Universitario HM Montepríncipe einen spezialisierten Handchirurgiedienst, trotz seines übergeordneten Traumatologie-Titels. Diese Praxis ermöglicht es Spezialisten, fortschrittliche Techniken anzuwenden – wie Dr. Joaquim Casañas bei der Pionierarbeit in der Nervenkartierung –, während sie ihre breiten orthopädisch-chirurgischen Grundlagen beibehalten.
Patientenkonsens: Patienten sind oft überrascht, dass ein Arzt alles von der Notfall-Frakturversorgung bis zur Koordination der langfristigen Physiotherapie übernimmt. Viele berichten, dass die gezielte Suche nach einem Traumatologen der schnellste Weg ist, einen Chirurgen für Gelenkersatz oder Bandreparaturen zu finden.