Thailändische Ärzte bestimmen die Eignung für eine TESE durch diagnostische Untersuchungen, die ermitteln, warum sich keine Spermien im Ejakulat befinden. Sie untersuchen Männer mit nicht-obstruktiver Azoospermie oder erfolglosen Nadelaspirationen. Zu den wichtigsten Indikatoren gehören Hormonspiegel, körperliche Struktur und Krankengeschichte. Qualifizierte Spezialisten verfügen häufig über eine Zertifizierung des Thai Board of Reproductive Medicine.
- Spermiogramm: Bestätigt das vollständige Fehlen von Spermien im Ejakulat vor der Operation.
- Hormontests: Hohe FSH- oder niedrige Testosteronwerte deuten auf eine beeinträchtigte Spermienproduktion hin.
- Körperliche Untersuchung: Ärzte beurteilen die Hodengröße und verwenden Ultraschall, um nach Blockaden zu suchen.
- Überprüfung der Krankengeschichte: Faktoren wie frühere Mumps-Erkrankungen, Chemotherapie oder genetische Probleme beeinflussen die Eignung.
Expertenmeinung von Bookimed: Thailändische Fruchtbarkeitsspezialisten verfügen oft über eine umfassende internationale wissenschaftliche Ausbildung, die ihre Patientenauswahl beeinflusst. Prof. Dr. Teraporn Vutyavanich wurde an der Mayo Clinic ausgebildet, während Dr. Wasin Naknam einen Abschluss in Biotechnologie in Spanien erwarb. Diese globale Expertise ermöglicht es Ärzten, vielfältige Methoden anzuwenden, wenn sie feststellen, ob ein Patient für eine TESE oder alternative Aspirationstechniken geeignet ist.
Patientenkonsens: Patienten merken an, dass thailändische Kliniken oft detaillierte Ultraschalluntersuchungen durchführen, um körperliche Hindernisse auszuschließen, bevor sie eine Operation empfehlen. Sie berichten, dass Ärzte selbst bei normalen Hormonwerten eine TESE vorschlagen könnten, da in der Hälfte dieser Fälle dennoch Spermien gefunden werden können. Viele fühlten sich beruhigt, als Spezialisten ihre Vorgeschichte früherer Eingriffe oder medizinischer Behandlungen gründlich überprüften.