Koreanische Zahnärzte entscheiden zwischen Knochenaufbau und Sinuslift durch die Messung der verbleibenden Knochenhöhe (Residual Bone Height, RBH) mittels 3D-CT-Bildgebung. Chirurgen empfehlen bei Fällen im Oberkiefer in der Regel einen Sinuslift, wenn die Knochenhöhe unter 8 mm liegt. Ein allgemeiner Knochenaufbau wird bei jedem Kieferbereich mit unzureichender Breite oder Dichte angewendet.
- Verbleibende Knochenhöhe: Ärzte bevorzugen crestale Lifts bei einer RBH von über 5 mm und laterale Fenster bei weniger.
- Implantatstabilität: Eine gleichzeitige Platzierung erfolgt oft, wenn eine anfängliche Stabilität bei einer RBH von über 4 mm wahrscheinlich ist.
- Anatomische Barrieren: Interne knöcherne Wände oder Septen innerhalb der Kieferhöhle können spezielle laterale Zugangstechniken erfordern.
- Materialauswahl: Chirurgen wählen häufig autologen Knochen oder spezielle Xenotransplantate basierend auf dem erforderlichen Volumen und der Heilung.
Bookimed-Experteneinblick: Während viele Kliniken Standard-Höhenprotokolle befolgen, nutzen Top-Spezialisten wie Dr. Lim Gi-hyeon und Dr. Kang Dong-ho ihre fortgeschrittene prothetische und kieferchirurgische Ausbildung, um den Zeitpunkt individuell anzupassen. Daten zeigen, dass Spezialisten mit über 20 Jahren Erfahrung, insbesondere solche von der Yonsei-Universität, eine gleichzeitige Augmentation und Platzierung in Fällen durchführen können, in denen weniger erfahrene Praktiker eine gestufte 6-monatige Heilungsphase benötigen.
Patientenkonsens: Patienten merken an, dass es hilfreich ist, in Seoul mehrere Meinungen einzuholen, da die Behandlungspläne für die Knochenhöhe zwischen den Kliniken variieren. Viele waren von der Präzision der 3D-Bildgebung überrascht, hielten es aber für wichtig zu fragen, ob ein Sinuslift obligatorisch oder prophylaktisch sei.