Die Gesamtkosten für die Behandlung von Multipler Sklerose in Spanien variieren je nach spezifischem Behandlungsplan. Eine Erstberatung bei einem Neurologen kostet ungefähr 282 €. Diagnosetests, einschließlich MRT und Laboranalysen, liegen zwischen 893 € und 1.740 €. Ein umfassendes Diagnosepaket, das eine Lumbalpunktion und MRT umfasst, kostet typischerweise zwischen 3.904 € und 4.748 €. Das Behandlungsprogramm wird nach einer gründlichen individuellen Bewertung durch den Arzt festgelegt.
| Türkei | Österreich | Spanien | |
| Rehabilitation bei Multipler Sklerose | von $3,000 | von $10,000 | von $10,000 |
| Plasmapherese | von $1,200 | von $2,000 | von $1,800 |
| Ocrevus (Ocrelizumab) | von $10,000 | von $35,000 | von $25,000 |
| Medikamentöse Behandlung von Multipler Sklerose | von $2,500 | von $2,000 | von $3,000 |
| Therapeutische Apherese | von $1,350 | - | - |
Gründer der SOMATODYNAMICS – ein bahnbrechender Ansatz zur Untersuchung der menschlichen Physiologie. Dr. Blum verfügt über mehr als 50 Jahre Erfahrung in der klinischen Rehabilitation.
Über 900 durchgeführte Behandlungen – Dr. Pujol ist Spezialist für Neuroimmunologie und demyelinisierende Erkrankungen am Centro Médico Teknon.
Leiter der Abteilung für fortgeschrittene Neurowissenschaften bei Quirónsalud – Dr. Torres San Narciso ist auf komplexe neurologische Erkrankungen wie Multiple Sklerose spezialisiert.
Dr. Romero Imbroda ist Fellow des European Board of Neurology und Präsident der Andalusischen Gesellschaft für Neurologie. Er verbindet klinische Praxis mit der Lehre an der Universität Granada.
Spanien ist ein weltweit führendes Zentrum für die Behandlung von Multipler Sklerose mit hoch angesehenen Zentren in Barcelona und Madrid. Zu den renommierten Einrichtungen zählen das Multiple-Sklerose-Zentrum Kataloniens in Vall d’Hebron sowie JCI-akkreditierte Privatkliniken wie das Centro Médico Teknon und das Hospital Ruber Internacional. Diese Einrichtungen bieten modernste Immuntherapien und klinische Studien an.
Bookimed-Expertenbewertung: Viele wählen Barcelona aufgrund seiner Forschungszentren, doch unsere Daten zeigen, dass Quirónsalud Torrevieja jährlich 120.000 Patienten versorgt. Dieses hohe Patientenaufkommen ermöglicht internationalen Patienten oft einen schnelleren Zugang im Vergleich zu den Wartezeiten in öffentlichen Einrichtungen im Stadtzentrum. Bei komplexen Fällen bietet die Wahl einer JCI-akkreditierten Klinik wie Ruber Internacional Zugang zu über 40 spezialisierten Abteilungen unter einem Dach.
Patientenkonsens: Patienten berichten, dass Privatkliniken, wie beispielsweise die des Quirónsalud-Netzwerks, einen deutlich schnelleren Zugang zu Infusionen ermöglichen. Viele schätzen es, dass derselbe Arzt sowohl an öffentlichen Forschungsstudien als auch an der anschließenden privaten Behandlung teilnimmt.
In Spanien ist der Zugang zu allen von der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) zugelassenen krankheitsmodifizierenden Immuntherapien (DMTs) routinemäßig gewährleistet. Patienten haben Zugang zu oralen Erstlinienmedikamenten wie Dimethylfumarat, Injektionspräparaten wie Glatirameracetat und hochwirksamen Infusionen, darunter Ocrelizumab (Ocrevus) und Natalizumab. Diese Behandlungen werden in der Regel vom öffentlichen Gesundheitssystem übernommen.
Expertenmeinung von Bookimed: Der Zugang zu klinischen Studien ist in Spanien ein entscheidender Wettbewerbsvorteil. Quironsalud Madrid und Centro Médico Teknon führen aktiv Studien zu neurodegenerativen Erkrankungen durch. Patienten können über diese Programme Zugang zu Therapien der nächsten Generation, wie beispielsweise Tolebrutinib, erhalten, bevor diese zugelassen sind. Dies ist angesichts des begrenzten Erfolgs gängiger DMTs von großer Bedeutung.
Patientenfeedback: Patienten berichten, dass die Genehmigung hochwirksamer Infusionen zwar zuverlässig erfolgt, die Wartezeiten für einen Termin jedoch regional variieren können. Viele betonen, dass der Besuch bei einer Neurologin wie Dr. Anna Pujol in Barcelona den komplexen Diagnoseprozess vereinfacht.
Expats in Spanien können im privaten Sektor innerhalb von 1 bis 14 Tagen einen Neurologen ihrer Fachrichtung aufsuchen. Im öffentlichen Gesundheitssystem betragen die Wartezeiten in der Regel 1 bis 6 Monate nach Überweisung durch einen Hausarzt. Sofortiger Zugang ist in JCI-akkreditierten Zentren in Madrid, Barcelona und Alicante möglich.
Expertenmeinung von Bookimed: Private Klinikketten in Spanien, wie Quirónsalud und HM Hospitales, behandeln jährlich über 2 Millionen ambulante Patienten. Daten zeigen, dass Kliniken in mediterranen Zentren wie Torrevieja oder Marbella oft kürzere Wartezeiten haben als die stark frequentierten Zentren in Madrid. Die Wahl einer großen Privatklinik ist nach wie vor der sicherste Weg, die übliche 90-Tage-Frist für eine Facharztkonsultation im öffentlichen Gesundheitssystem zu umgehen.
Patientenfeedback: Patienten weisen darauf hin, dass die Mitnahme übersetzter MRT-Aufnahmen und Krankenakten für einen erfolgreichen ersten Besuch unerlässlich ist. Viele betonen, dass niedergelassene Ärzte wie Dr. Anna Pujol eine hervorragende Betreuung bieten und häufig mehrsprachige Unterstützung anbieten.