Chirurgen reparieren nach der Entfernung von submuskulären Implantaten häufig den Musculus pectoralis major, um die anatomische Position und Funktion wiederherzustellen. Experten in Spanien, wie Dr. Antonio Rivera Munoz bei Quirónsalud Marbella, verwenden spezifische Techniken, um den Muskel wieder zu befestigen und zu verhindern, dass er nach oben zurückweicht oder sichtbare Deformitäten verursacht.
- Muskelrepositionierung: Chirurgen lösen den Muskel vom Brustgewebe und positionieren ihn neu gegen die Brustwand.
- Wiederherstellung der Funktion: Die Reparatur des Musculus pectoralis major hilft, die Brustkraft zu erhalten und verbessert die natürliche Beweglichkeit des Arms.
- Vorbeugung von Deformitäten: Eine ordnungsgemäße Muskelbefestigung vermeidet den sogenannten 'Pec Flex', bei dem das Anspannen zu einer sichtbaren Bewegung des Brustbereichs führt.
- Taschenverschluss: Das Schließen des Implantatraums hilft, den Bereich zu kontrollieren und reduziert das Risiko postoperativer Blutungen.
Bookimed-Experteneinschätzung: Während viele Chirurgen eine Muskelreapproximation durchführen, nutzt Prof. Dr. Javier Herrero Jover am Centro Médico Teknon eine chirurgische 3D-Planung, um die Muskelverzerrung vor dem Eingriff zu visualisieren. Dieser datengesteuerte Ansatz ermöglicht einen hochgradig individuellen Reparaturplan, der speziell darauf eingeht, wie die submuskuläre Platzierung das Gewebe über mehr als 30 Jahre klinischer Beobachtung verdünnt hat.
Patientenkonsens: Patienten merken an, dass die Muskelreparatur nicht immer automatisch erfolgt und oft von der individuellen Dehnung des Gewebes abhängt. Sie betonen, dass man fragen sollte, ob der Chirurg den Pectoralis wieder an der Brustwand vernähen wird. Viele waren erleichtert, nachdem sie feststellten, dass der Taschenverschluss dazu beitrug, ein natürlicheres Aussehen wiederherzustellen, selbst wenn der Muskel verdünnt war.