Israelische Onkologen führen routinemäßig eine neoadjuvante Chemotherapie durch, um Tumore vor einer Operation zu verkleinern. Dieser strategische Ansatz ermöglicht oft brusterhaltende Lumpektomien anstelle von vollständigen Mastektomien. Fachärzte nutzen genomische Profilierung, um diese systemischen Behandlungen auf aggressive Subtypen wie triple-negativen oder HER2-positiven Brustkrebs zuzuschneiden.
- Chirurgische Verkleinerung: Die Verkleinerung großer Tumore erhöht die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen brusterhaltenden Operation.
- Systemische Beseitigung: Eine frühzeitige Behandlung zielt auf mikroskopische Krebszellen ab, die sich möglicherweise anderswo ausgebreitet haben.
- Reaktionsüberwachung: Ärzte beobachten in Echtzeit, wie der spezifische Tumor auf Medikamente reagiert.
- Pathologische Beurteilung: Das Erreichen eines vollständigen Ansprechens vor der Operation hilft dabei, die langfristige Prognose zu bestimmen.
Experteneinschätzung von Bookimed: Daten zeigen, dass israelische Onkologen oft über Doppelqualifikationen verfügen, um neoadjuvante Pläne zu verfeinern. Zum Beispiel ist Dr. Irina Zhevelyuk am Assuta Medical Center sowohl Onkologin als auch Radiologin. Dies ermöglicht eine präzise Koordination zwischen Chemotherapie-Zyklen und lokalisierter Bildgebung, um die Tumorverkleinerung vor der Operation durch den Chirurgen zu überwachen.
Patientenkonsens: Patienten merken an, dass der Beginn einer Chemotherapie nicht immer bedeutet, dass der Krebs fortgeschritten ist. Sie sind erleichtert, wenn Scans zeigen, dass der Tumor vor ihrer Operation kleiner wird. Viele waren überrascht festzustellen, dass diese Strategie die Notwendigkeit einer Mastektomie vollständig eliminieren könnte.