Ich fand die Ergebnisse enttäuschend/unbefriedigend.
Meiner Meinung nach hat der Arzt zu viel versprochen und zu wenig gehalten. Ich habe sehr deutlich gemacht, was meine Prioritäten und Ziele waren, und er sagte, das liege durchaus im Rahmen dessen, was er leisten könne. Das betrifft in erster Linie meine Nase und meine Hüftmulden. Meine Hüftdellen waren anfangs nicht ausreichend aufgefüllt und asymmetrisch. Er musste eine Korrektur an meinen Hüftdellen vornehmen, und ich bin froh, dass die Dellen nun aufgefüllt sind, aber insgesamt ist das Volumen geringer, als ich gehofft hatte.
Die Veränderung, die er an meiner Nase vorgenommen hat, war äußerst gering. Sicherlich kann die Schwellung noch abklingen, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass sie so stark zurückgehen wird, wie wir es vor der Operation vereinbart hatten.
Genau wie bei meinen Hüftmulden sagte er, meine Erwartungen seien unrealistisch, und doch basierten meine Erwartungen auf dem, was er mir gesagt hatte, dass er leisten könne.
Mehrmals habe ich versucht, ihm zu sagen, dass er, wenn er die Erwartungen für unrealistisch hält, besser mit mir bzw. zukünftigen Kunden kommunizieren muss/müsste. Er schien sich nicht um dieses Feedback zu kümmern und wollte stattdessen offenbar nur, dass ich seine Praxis verlasse bzw. das Gespräch beendet wird.
Die Brustimplantate sind in Ordnung, aber wie ich dem Arzt sagte: Ich möchte keine großen Brüste, es sei denn, meine Hüften sind im Verhältnis dazu ausreichend breit.
Das Personal ist sehr nett. Es gibt natürlich eine Sprachbarriere, was wohl zu erwarten ist, wenn man für diesen Eingriff ins Ausland reist. – Wir nutzten Google Translate, was meiner Meinung nach die Lücke ausreichend überbrückte. Ich glaube nicht, dass die Kommunikationsprobleme hauptsächlich auf die Sprache zurückzuführen sind, sondern eher darauf, dass es dem Arzt egal ist.
Ich habe schon früh im Verlauf meine Skepsis/Enttäuschung bezüglich meiner Nase geäußert. Schließlich habe ich am 10. April nachdrücklich gesagt, dass ich eine Korrektur möchte. Zu diesem Zeitpunkt sagte der Arzt, er wolle keine Korrektur vornehmen, da der Flugtermin zu nah sei (also aus Sicherheitsgründen, was fair genug ist). Aber er scheint zu glauben, dass die von ihm geleistete Arbeit dem entspricht, wofür ich ihn bezahlt habe: Das tut sie nicht.
Die ID-Klinik sagt, sie werde in 5–6 Monaten eine Korrektur vornehmen (im Preis inbegriffen), aber ich müsste natürlich erneut für Flug und Hotel aufkommen, was aus praktischer Sicht verständlich ist, mir aber dennoch schwerfällt, die zusätzlichen Kosten zu rechtfertigen, um das Ergebnis zu erhalten, für das ich ursprünglich bereits bezahlt habe.