Die hypertherme intraperitoneale Chemotherapie behandelt fortgeschrittene Krebsarten, die sich auf das Bauchfell ausgebreitet haben, insbesondere Peritonealkarzinose. Diese intensive Therapie zielt auf bösartige Tumoren ab, einschließlich Eierstock-, Dickdarm-, Magen- und Blinddarmkrebs sowie peritoneales Mesotheliom und Pseudomyxoma peritonei, indem erhitzte Medikamente direkt nach der chirurgischen Tumorentfernung in die Bauchhöhle eingebracht werden.
- Gastrointestinale Krebsarten: Zielt effektiv auf Stadium 4 Dickdarm-, Rektum- und fortgeschrittene Magenkrebsarten ab.
- Gynäkologische Malignome: Behandelt primär fortgeschrittenen oder rezidivierenden Eierstockkrebs, um das Rückfallrisiko zu verringern.
- Seltene Pathologien: Spezialisiert auf Blinddarmkrebs, primären Bauchfellkrebs und asbestbedingtes peritoneales Mesotheliom.
- Strenge Eignungskriterien: Beschränkt auf Patienten, deren Krebs auf die Bauchhöhle beschränkt bleibt.
Experteneinschätzung von Bookimed: Spanische Onkologiezentren bieten oft PIPAC zusätzlich zur traditionellen HIPEC an und bieten eine weniger invasive aerosolbasierte Alternative für Patienten mit starkem Aszites. Dr. Alfonso García Fadrique am Hospital Vithas Valencia Turia leitet spezialisierte F&E für HIPEC-Qualitätsstandards, was ein entscheidendes Unterscheidungsmerkmal bei der Wahl eines Zentrums für solche komplexen 12-Stunden-Operationen darstellt.
Patientenkonsens: Patienten sehen dieses Verfahren oft als entscheidenden Erstschlag und nicht als letzten Ausweg. Viele betonen, dass die 2-monatige Genesung zwar anstrengend ist, aber die Aussicht, mehrere Jahre krankheitsfrei zu bleiben, die intensive Operation wert macht.