Die Präimplantationsdiagnostik (PID) ist in China ausschließlich für medizinische Zwecke, wie das Screening auf Erbkrankheiten oder Chromosomenanomalien, zulässig. Obwohl diese Technologie die Bestimmung des biologischen Geschlechts ermöglicht, ist die Geschlechtswahl aus nicht-medizinischen Gründen gesetzlich verboten und in allen chinesischen Kliniken für Reproduktionsmedizin strengstens untersagt.
- Medizinische Notwendigkeit: Die Präimplantationsdiagnostik (PID) ist nur zur Prävention schwerwiegender geschlechtsgebundener Erbkrankheiten oder Krankheiten, die durch ein einzelnes Gen verursacht werden, zugelassen.
- Rechtliche Einschränkung: Das chinesische Recht verbietet ausdrücklich die freie Wahl des Geschlechts eines Kindes, sei es zur Wahrung des Gleichgewichts in der Familie oder aufgrund persönlicher Vorlieben.
- Klinische Dokumentation: Ärzte benötigen eine detaillierte Familienanamnese und genetische Daten, bevor sie einer Embryonenuntersuchung zustimmen.
- Offenlegungspolitik: Kliniken dürfen Informationen über das Geschlecht des Embryos nur dann weitergeben, wenn ein spezifisches medizinisches Risiko besteht.
Expertenmeinung von Bookimed: Obwohl IVF mit Geschlechtswahl in globalen Preisdaten auftaucht, gelten in China einige der strengsten Aufsichtsbestimmungen weltweit. Führende medizinische Einrichtungen der Klasse A III, wie das Yanda International Hospital, legen Wert auf die Standards der Joint Commission International (JCI), die unter anderem die strikte Einhaltung der lokalen Bioethikgesetze vorschreiben. Patienten, die nach alternativen Optionen suchen, stellen oft fest, dass selbst bei Kliniken, die fortschrittliche PGT-A-Tests anbieten, das Geschlecht aufgrund nationaler Bestimmungen im Abschlussbericht verschwiegen werden kann.
Patientenmeinung: Viele Familien berichten, dass Kliniken trotz der verfügbaren Embryonenuntersuchungen äußerst vorsichtig vorgehen und eine Bestätigung der medizinischen Notwendigkeit verlangen. Ärzte konzentrieren sich oft ausschließlich auf die Chromosomenfunktion und vernachlässigen dabei die Wünsche der Eltern hinsichtlich des Geschlechts des Kindes.