Zu den Risiken einer subtotalen Thyreoidektomie gehören Hypokalzämie durch Schädigung der Nebenschilddrüsen, Verletzungen des Nervus laryngeus recurrens, die zu Stimmveränderungen führen, sowie postoperative Blutungen. Obwohl die Komplikationsraten im Allgemeinen niedriger sind als bei einer totalen Thyreoidektomie, können Patienten dennoch eine Hypothyreose entwickeln oder bei einem Nachwachsen der Knoten ein Wiederauftreten der Erkrankung im verbleibenden Schilddrüsengewebe erfahren.
- Kalziumungleichgewicht: Eine vorübergehende Hypokalzämie betrifft 8–25 % der Patienten und erfordert kurz- oder langfristige Nahrungsergänzungsmittel.
- Nervenverletzung: Eine Schädigung des Nervus laryngeus recurrens verursacht in 0,1–1,9 % der Fälle eine dauerhafte Heiserkeit.
- Hämatomrisiko: Kritische Halsblutungen treten bei 0,65–3,3 % der Operationen auf und können die Atemwege blockieren.
- Wiederauftreten der Erkrankung: Das Belassen von Schilddrüsengewebe führt zu einem Risiko von 2–15 % für ein Wiederauftreten von Kropf oder Hyperthyreose.
Bookimed-Experteneinschätzung: Das Operationsvolumen des Chirurgen ist der stärkste Prädiktor für die Sicherheit bei diesem speziellen Eingriff. Während die allgemeinen Komplikationsraten niedrig sind, haben spezialisierte Chirurgen in der Türkei wie Dr. Nuri Alper Sahbaz über 2.000 Fälle operiert. Dieses Maß an Routine reduziert das Risiko dauerhafter Nervenschäden im Vergleich zu Allgemeinchirurgen, die jährlich weniger als 50 Schilddrüsenoperationen durchführen, erheblich.
Patientenkonsens: Viele Patienten betonen die Notwendigkeit, auf Kribbeln in den Fingern als frühes Anzeichen für einen niedrigen Kalziumspiegel zu achten. Einige bedauern den subtotalen Ansatz, da nachwachsende Knoten später eine zweite, schwierigere Operation erforderten.