Männer mit aktiven Genitalinfektionen, Peyronie-Krankheit oder unrealistischen Erwartungen an die Penislänge sind nicht für Penisvergrößerungsbehandlungen mit Fillern geeignet. Da Filler primär den Umfang vergrößern, besteht für Männer, die wegen Erektionsstörungen behandelt werden möchten oder an chronischen Erkrankungen wie unkontrolliertem Diabetes leiden, ein deutlich höheres Risiko für Komplikationen in der Erholungsphase.
- Aktive Infektionen: Sexuell übertragbare Infektionen oder Balanitis können Bakterien einschließen und schwere Entzündungsreaktionen hervorrufen.
- Peyronie-Krankheit: Narbengewebe und Krümmungen können zu asymmetrischen Knoten führen oder Entzündungen verschlimmern.
- Blutkrankheiten: Die Anwendung von Antikoagulanzien erhöht das Risiko von ausgedehnten Blutergüssen und inneren Blutungen.
- Psychologische Faktoren: Eine körperdysmorphe Störung führt oft zu Unzufriedenheit, unabhängig vom klinischen Ergebnis.
Expertenmeinung von Bookimed: Obwohl Hyaluronsäure-Filler reversibel sind, übersehen Patienten oft, dass PMMA oder organische Materialien, die in einigen türkischen Kliniken angeboten werden, permanent sind. Daten zeigen, dass Chirurgen mit über 900 Eingriffen, wie beispielsweise in der Quartz Clinique oder bei Andro Expertise, betonen, dass Filler die Erektionsfähigkeit nicht verbessern. Die Wahl eines von der Europäischen Gesellschaft für Urologie (FEBU) zertifizierten Urologen gewährleistet, dass der Übergang vom „ästhetischen Wunschpatienten“ zum „medizinischen Patienten“ durch eine gründliche Diagnostik auf zugrunde liegende Gefäßprobleme erleichtert wird.
Patientenmeinung: Viele Männer warnen davor, dass diejenigen, die sich eine Penisverlängerung wünschen, diesen Eingriff gänzlich vermeiden sollten, da Filler lediglich die Dicke erhöhen. Patienten betonen außerdem die Notwendigkeit einer zweiwöchigen sexuellen Abstinenz, um ein Verrutschen des Fillers oder eine Infektion zu verhindern.