Die flexible Ureterorenoskopie (fURS) wird im Allgemeinen bei Nierensteinen mit einer Größe zwischen 10 und 20 mm bevorzugt, da in 90 % der Fälle bereits in einer einzigen Sitzung eine Steinfreiheit erreicht wird. Obwohl die extrakorporale Stoßwellenlithotripsie (ESWL) weniger invasiv ist, ist die fURS bei Steinen in den unteren Nierenkelchen und soliden Raumforderungen, bei denen Stoßwellen oft wirkungslos sind, deutlich überlegen.
- Erfolgsrate: Bei der fURS wird eine Steinentfernung von 90 % erreicht, im Vergleich zu etwa 60 % bei der Stoßwellentherapie (ESWL).
- Invasivität: Es handelt sich um ein weniger invasives Verfahren als die Mini-PNL, das nur einen 1-2 Tage Krankenhausaufenthalt erfordert.
- Steingröße: Am effektivsten bei Steinen unter 20 mm an schwierigen oder tiefliegenden Stellen.
- Patientenaufkommen: Die führenden Krankenhäuser Istanbuls, wie beispielsweise das Anadolu Medical Center, behandeln jährlich über 65.000 Patienten.
Expertenmeinung von Bookimed: Obwohl die Mini-PNL bei größeren Steinen einen leichten Vorteil hinsichtlich der Steinfreiheitsrate bietet, zeigen unsere Daten, dass sich Patienten in der Türkei aufgrund des exzellenten Sicherheitsprofils zunehmend für die flexible Ureterorenoskopie (fURS) entscheiden. Chirurgen wie Dr. Özkan Onuc haben über 1.000 erfolgreiche Steinentfernungen durchgeführt, was auf eine hohe Expertise und ein reduziertes postoperatives Risiko hinweist.
Patientenkonsens: Viele Patienten berichten, dass die flexible Ureterorenoskopie (fURS) Steine, die nach mehreren ESWL-Sitzungen resistent waren, effektiv entfernt hat. Einige weisen jedoch darauf hin, dass der nach dem Eingriff eingesetzte temporäre Double-J-Stent für einige Wochen erträgliche, aber anhaltende Beschwerden verursachen kann.