Die sogenannte „Jelly-Roll“-Technik mit Botox ist ein spezielles, nicht zugelassenes Verfahren, das die Wölbung des Augenmuskels unterhalb des unteren Wimpernkranzes beim Lächeln glättet. Die Injektionen zielen auf den Augenringmuskel (Musculus orbicularis oculi) ab, reduzieren dynamische Schwellungen und sorgen für ein offeneres, frischeres Aussehen – ganz ohne invasive Operation.
- Zielgebiet: Präzise Injektionen in den Unterlidmuskel reduzieren die mit Strabismus einhergehende Vorwölbung.
- Übliche Dosierung: Chirurgen verwenden 1 bis 4 Einheiten pro Auge, um eine sanfte Entspannung zu erreichen.
- Beobachtungszeitraum: Die volle Wirkung tritt in der Regel 2-3 Wochen nach der Behandlung ein.
- Erhaltungstherapie: Patienten benötigen in der Regel alle 3-4 Monate eine erneute Injektion.
Expertenmeinung von Bookimed: Viele Menschen greifen zwar zu dieser Methode, um Tränensäcke zu bekämpfen, doch führende türkische Dermatologen, wie beispielsweise die des Quartz Hospitals, stellen klar, dass damit lediglich Muskelschwellungen behandelt werden. Sollten die Schwellungen anhalten, sind wahrscheinlich Unterspritzungen mit Fillern oder eine Lidstraffung (Blepharoplastik) nötig, nicht aber Botox.
Patientenfeedback: Patienten betonen, wie wichtig es ist, mit sehr moderaten Dosen zu beginnen, um ein natürliches Lächeln zu erhalten. Sie empfehlen, sich Vorher-Nachher-Bilder der Augenpartie anzusehen, anstatt allgemeine Gesichtsergebnisse zu betrachten, damit der Spezialist die besonderen Bedürfnisse dieser empfindlichen Zone versteht.