Die Hysterektomie wird primär zur Behandlung von Uterusmyomen, schwerer Endometriose, Adenomyose und gynäkologischen Krebserkrankungen wie Gebärmutter- oder Gebärmutterhalskrebs empfohlen. Chirurgen führen den Eingriff auch bei Gebärmuttersenkung, abnormalen Blutungen und chronischen Beckenschmerzen durch, wenn konservative medizinische Behandlungen keine Linderung verschaffen.
- Uterusmyome: Gutartige Wucherungen, die zu starken Blutungen oder Beckendruck auf andere Organe führen.
- Adenomyose: Die Gebärmutterschleimhaut wächst in die Muskelwand ein, was oft eine Entfernung zur Symptombeseitigung erfordert.
- Endometriose: Gewebe wächst außerhalb der Gebärmutter und verursacht starke Schmerzen, die nicht auf hormonelle Medikamente ansprechen.
- Gynäkologischer Krebs: Bestätigte Bösartigkeit in der Gebärmutter, den Eierstöcken oder dem Gebärmutterhals, die einen chirurgischen Eingriff erfordert.
- Gebärmuttersenkung: Eine Schwäche des Beckenbodens führt dazu, dass die Gebärmutter in den Vaginalkanal rutscht.
Experteneinschätzung von Bookimed: Spanische Kliniken wie das Centro Médico Teknon nutzen fortschrittliche vNOTES- und Robotiktechniken zur Behandlung von Adenomyose, von der bis zu 60 % der Patientinnen betroffen sind, die schließlich operiert werden müssen. In Spanien haben erfahrene Chirurgen wie Dr. Guillermo Luis Bassols über 1.100 minimalinvasive Eingriffe durchgeführt, die oft einen suprazervikalen Ansatz ermöglichen, bei dem der Gebärmutterhals erhalten bleibt, um die sexuelle Funktion zu unterstützen, sofern dies medizinisch sicher ist.
Patientenkonsens: Patientinnen betonen, dass zuerst alle hormonellen Optionen ausgeschöpft werden sollten, da der Eingriff irreversibel ist. Viele empfehlen eine private Behandlung in Spanien, um die Wartezeiten von mehreren Monaten auf etwa 3 Wochen zu verkürzen.