HoLEP verwendet einen Holmium-Laser, um vergrößertes Prostatagewebe aus seiner Kapsel zu enukleieren, was eine größenunabhängige Lösung für benigne Prostatahyperplasie bietet. Es wird in Spanien gegenüber traditionellen Methoden wie der TURP bevorzugt, da es ein geringeres Blutungsrisiko, kürzere Katheterisierungszeiten und außergewöhnlich niedrige langfristige Rezidivraten aufweist.
- Universelle Anwendbarkeit: Behandelt effektiv Prostatavergrößerungen über 80–100 ml, ohne dass eine invasive offene Operation erforderlich ist.
- Überlegene Hämostase: Der Laser verschließt Gefäße während der Operation, was Blutungen bei Patienten unter Antikoagulanzien minimiert.
- Hohe Haltbarkeit: Die langfristigen Raten für Nachbehandlungen liegen unter 2 % im Vergleich zu 18 % bei der traditionellen Resektion.
- Schnelle Genesung: Patienten erleben typischerweise eine schnellere Entlassung und kürzere Krankenhausaufenthalte von 1–2 Tagen.
Experteneinblick von Bookimed: Während viele Kliniken Laserbehandlungen anbieten, zeichnen sich Zentren wie das Centro Médico Teknon in Barcelona dadurch aus, dass sie diese Methoden vor über 20 Jahren in Spanien eingeführt haben. Daten deuten darauf hin, dass die Wahl von Zentren mit hohem Patientenaufkommen entscheidend ist, da die Erfahrung des Chirurgen die Geschwindigkeit der Wiederherstellung der Harnkontrolle direkt beeinflusst. Spanien ist zu einem der weltweit führenden Ziele für diesen Eingriff geworden, teilweise weil spezialisierte Leiter wie Dr. Javier Romero Otero Forschung und Entwicklung mit der klinischen Praxis verbinden.
Patientenkonsens: Viele Patienten wählen HoLEP als definitive, einmalige Lösung für Harnabflussstörungen, trotz des Risikos einer retrograden Ejakulation. Obwohl anfängliche Reizungen häufig sind, wird die Erleichterung beim Harnfluss oft als unmittelbar und lebensverändernd beschrieben.