Prostatitis und damit verbundene Prostataerkrankungen werden im Privatkrankenhaus Confraternität & Goldenes Kreuz in Wien, Österreich, behandelt. Das Krankenhaus ist nach EFQM „Committed to Excellence“ akkreditiert und betreibt ein interdisziplinäres Prostatazentrum. Die Einrichtung ist dafür bekannt, in Österreich minimalinvasive Verfahren wie Rezum und iTind als Alternativen zu herkömmlichen Operationen eingeführt zu haben.
Die Behandlung im Prostatazentrum wird von Priv.-Doz. Dr. Markus Margreiter geleitet. Als internationaler Experte für Urologie und Männergesundheit etablierte Priv.-Doz. Dr. Markus Margreiter die Prostataarterienembolisation (PAE) in Österreich als Routineverfahren mit. 2021 führte Priv.-Doz. Dr. Markus Margreiter den ersten erfolgreichen iTind-Eingriff des Landes durch. Das Zentrum arbeitet mit interventionellen Radiologen zusammen, um präzise, nichtoperative Behandlungsoptionen bei Prostatavergrößerung und -entzündung anzubieten.
Urologische Diagnostik
Vor Beginn der Behandlung werden die Patienten einer Reihe von Untersuchungen unterzogen, um den besten Behandlungsansatz zu ermitteln. Diese Tests helfen dem medizinischen Team, die Größe der Drüse und den Schweregrad der Symptome einzuschätzen. Der diagnostische Prozess umfasst:
- Ultraschall der Prostata. Mithilfe dieser bildgebenden Untersuchung können Ärzte die Struktur der Drüse darstellen.
- Laboranalyse urologischer Parameter. Blut- und Urintests prüfen auf Infektionsmarker.
- Uroflowmetrie. Bei dieser Untersuchung werden Geschwindigkeit und Volumen des Harnflusses gemessen.
- Klinische urologische Untersuchung. Eine körperliche Untersuchung durch einen Spezialisten ist der erste Schritt der Behandlung.
Minimalinvasive Behandlungen
Die Klinik konzentriert sich auf schonende Methoden, bei denen eine Vollnarkose und lange Krankenhausaufenthalte vermieden werden. Diese Eingriffe helfen den Patienten, schnell in den Alltag zurückzukehren und gleichzeitig die Symptome wirksam zu behandeln.
- Prostataarterienembolisation (PAE). Unter örtlicher Betäubung wird ein Katheter über die Oberschenkelarterie eingeführt. Winzige synthetische Partikel blockieren die Blutversorgung der Prostata und lassen sie dadurch schrumpfen.
- Rezum-Wasserdampftherapie. Bei dieser endoskopischen Methode wird überschüssiges Gewebe durch gezielte Dampfbehandlung abgetragen. Die Confraternität ist das erste Privatkrankenhaus in Österreich, das diese dampfbasierte Behandlung anbietet.
- Temporäres iTind-Implantat. Unter leichter Sedierung wird ein kleines korbförmiges Gerät eingesetzt, um den Blasenhals zu weiten. Das Implantat wird nach 5-7 Tagen entfernt und verbessert den Harnfluss, ohne dauerhaftes Material im Körper zu belassen.
- Konventionelle Prostataoperation. Bei komplexen Fällen oder besonderen Bedürfnissen der Patienten stehen weiterhin herkömmliche operative und konservative Behandlungsoptionen zur Verfügung.
Das Krankenhaus gehört zur Mavie Med Gruppe und bietet eine internationale Patientenbetreuung mit Dolmetschern an. Patienten, die für eine Behandlung anreisen, sollten ihre Flüge und Unterkunft selbst planen, da diese in der Regel nicht in den Behandlungspaketen enthalten sind. Über die Bookimed-Plattform können Sie einen Beratungstermin im Privatkrankenhaus Confraternität & Goldenes Kreuz anfragen.