Die Behandlung der benignen Prostatahyperplasie (BPH) in der Privatklinik Confraternität & Goldenes Kreuz in Wien, Österreich, konzentriert sich auf fortschrittliche minimalinvasive Techniken. Die Einrichtung ist das einzige Privatkrankenhaus des Landes, das drei spezielle schonende Optionen anbietet: PAE, Rezum und iTind. Die urologische Abteilung wird von Priv.-Doz. Dr. Markus Margreiter geleitet, einem international anerkannten Experten, der die Prostataarterienembolisation in Österreich mitentwickelt und den ersten iTind-Eingriff des Landes durchgeführt hat.
Fortschrittliche Diagnostik und urologische Versorgung
Die Klinik bietet eine umfassende urologische Abklärung unter einem Dach, um den besten Ansatz bei BPH-Symptomen zu bestimmen. Die Patienten durchlaufen spezifische Prostatadiagnostik und Voruntersuchungen, um die Größe der Drüse und den Schweregrad der Harnabflussstörung zu beurteilen. Das medizinische Team übernimmt auch die Rehabilitation und Nachsorge, um die Genesung und die Linderung der Symptome zu überwachen. Das Krankenhaus verfügt über die Auszeichnungen EFQM Committed to Excellence und EFQM Validated und gewährleistet damit hohe Standards in der Patientenversorgung in der Nähe des Campus des Allgemeinen Krankenhauses Wien.
Minimalinvasive BPH-Behandlungen
Das Krankenhaus ist auf Verfahren spezialisiert, bei denen auf herkömmliche offene Operationen und Vollnarkose verzichtet wird. Diese Methoden helfen Patienten, denen Medikamente keine ausreichende Linderung mehr verschaffen. Zu den Optionen gehören:
- Prostataarterienembolisation (PAE). Ein Spezialist führt einen dünnen Katheter über die Oberschenkelarterie ein und bringt winzige synthetische Kügelchen ein. Diese Kügelchen blockieren die Durchblutung der Prostata, wodurch die Drüse schrumpft. Der Eingriff erfolgt unter örtlicher Betäubung und kann eine langfristige medikamentöse Behandlung überflüssig machen.
- Rezum-Wasserdampftherapie. Bei dieser endoskopischen Methode wird Dampf verwendet, um überschüssiges Prostatagewebe zu entfernen. Die Prostata schrumpft auch noch Wochen nach dem Eingriff weiter. Diese Klinik war das erste Privatkrankenhaus in Österreich, das diese Technik anbot.
- iTind-Korbstent. Ein temporäres Gerät wird eingesetzt, um den Blasenausgang zu erweitern und den Harnfluss zu verbessern. Der Eingriff dauert unter leichter Sedierung nur wenige Minuten. Das Gerät verbleibt 5–7 Tage an Ort und Stelle und wird anschließend entfernt.
- Konventionelle Prostataoperation. Für Fälle, in denen minimalinvasive Methoden nicht geeignet sind, stehen herkömmliche chirurgische und konservative medikamentöse Behandlungen zur Verfügung.
Erfahrenes medizinisches Team
Priv.-Doz. Dr. Markus Margreiter leitet das Prostatazentrum als Spezialist für Urologie und Männergesundheit. Seit 2014 führt er routinemäßig Prostataarterienembolisationen durch und leistete 2021 Pionierarbeit bei der iTind-Methode in Österreich. Das Zentrum arbeitet mit rund 350 Belegärzten und verfügt über 120 Betten. Für internationale Besucher bietet das Krankenhaus eine internationale Anlaufstelle mit Dolmetschern für Englisch, Rumänisch, Ukrainisch und Russisch.
Wenn Sie mehr über die Behandlungsmöglichkeiten bei BPH in Wien erfahren oder einen Beratungstermin bei einem Urologen anfragen möchten, können Sie eine Anfrage bei Bookimed hinterlassen.