Behandlung von der Komplikation nach einem Myokardinfarkt in Herzquartier Mülheim (Kardiologische Gemeinschaftspraxis)
Über Klinik
Die Behandlung von Komplikationen nach einem Herzinfarkt im Herzquartier Mülheim in Mülheim an der Ruhr, Deutschland, konzentriert sich auf die Wiederherstellung des Herzrhythmus und die Verbesserung der Pumpleistung. Die Klinik ist von der European Society of Cardiology und der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) zertifiziert. Ein wesentlicher Vorteil dieser Einrichtung ist, dass 99 % der Stent-Implantationen über die Handgelenksarterie durchgeführt werden, was das Blutungsrisiko für die Patienten deutlich senkt.
Fortschrittliche Herzdiagnostik
Die Klinik bietet eine vollständige Palette diagnostischer Verfahren zur Beurteilung des Herzens nach einem Herzinfarkt. Diese Tests helfen den Spezialisten dabei, Herzinsuffizienz, Klappenprobleme oder gefährliche Herzrhythmusstörungen zu identifizieren. Der Diagnoseprozess umfasst:
- EKG und Belastungs-EKG. Diese Tests messen die elektrische Aktivität in Ruhe und unter körperlicher Belastung.
- Echokardiographie. Dies beinhaltet die Stressechokardiographie, um zu beobachten, wie der Herzmuskel auf Belastung reagiert.
- Kardio-MRT und Kardio-CT. Diese bildgebenden Verfahren liefern hochauflösende Aufnahmen des Herzgewebes und der Blutgefäße.
- Herzkatheteruntersuchung. Bei diesem Verfahren werden FFR- und IVUS-Technologien eingesetzt, um den Druck zu messen und das Innere der Arterien zu visualisieren.
- Spiroergometrie. Dieser Test bewertet das Zusammenspiel von Herz und Lunge während körperlicher Belastung.
Kardiologische Geräte und chirurgische Behandlungen
Für Patienten mit Herzinsuffizienz oder Rhythmusstörungen nach einem Herzinfarkt bietet die Klinik verschiedene Implantationsmöglichkeiten an. Dr. med. Alexander Krapivsky, Spezialist für invasive Kardiologie und Herzinsuffizienz, leitet diese Eingriffe. Die Klinik betreibt zudem ein Telemedizinzentrum, um diese Implantate aus der Ferne zu überwachen.
- Stent-Implantation. Spezialisten verwenden die Ballon-Angioplastie, um blockierte Arterien zu öffnen, in der Regel über den Zugang am Handgelenk, was nur einen nächtlichen Krankenhausaufenthalt erfordert.
- Kardiale Resynchronisationstherapie (CRT). Dieses Gerät hilft den Herzkammern, synchron zu pumpen, was die Funktion bei Herzinsuffizienz verbessert.
- Implantierbarer Kardioverter-Defibrillator (ICD). Dieses Gerät beugt dem plötzlichen Herztod vor, indem es lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen mit einem elektrischen Impuls beendet.
- Schrittmacherimplantation. Dieses Verfahren wird zur Behandlung eines zu langsamen Herzschlags eingesetzt und erfordert in der Regel eine Übernachtung.
- Elektrische Kardioversion. Ärzte führen unter Kurznarkose einen kontrollierten Stromstoß durch, um bei Patienten mit Vorhofflimmern einen normalen Rhythmus wiederherzustellen.
- Implantation eines Event-Recorders. Dieser kleine Loop-Rekorder überwacht das Herz bis zu 3 Jahre lang, um die Ursache von Ohnmachtsanfällen zu finden.
Dr. med. Alexander Krapivsky ist Mitglied der European Society of Cardiology und besitzt Zertifizierungen in interventioneller Kardiologie sowie für Rhythmusimplantate. Die Klinik unterhält aktive Partnerschaften mit dem St. Marien Hospital und dem Evangelischen Krankenhaus, um bei Bedarf eine integrierte stationäre Versorgung zu gewährleisten. Sie können über Bookimed eine Beratung für kardiologische Behandlungen anfragen.
Höhepunkte
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Behandlungspreise in der Klinik
| Behandlung | Preis | |
|---|---|---|
| Koronarangiographie | Preis auf Anfrage |
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Herzquartier Mülheim (Kardiologische Gemeinschaftspraxis): Weitere Details über klinik
Herzquartier ist ein privates kardiologisches Praxisnetzwerk in Nordrhein-Westfalen, Deutschland. Es betreibt Standorte in Mülheim an der Ruhr, Düsseldorf und Mönchengladbach. Das Netzwerk ist ein spezialisiertes ambulantes Zentrum für die Prävention von Herzkrankheiten sowie die Diagnostik von Rhythmusstörungen. Zum medizinischen Team gehören Fachärzte für Innere Medizin, Kardiologie und Notfallmedizin.
Kooperationen und klinisches Netzwerk
Die Praxis unterhält eine aktive Zusammenarbeit mit regionalen Krankenhäusern, um eine kontinuierliche Versorgung zu gewährleisten. Diese Partnerschaften verknüpfen die ambulante Diagnostik bei Bedarf direkt mit einer stationären Krankenhausbehandlung.
- St. Marien-Hospital Mülheim an der Ruhr
- Evangelisches Krankenhaus Mülheim an der Ruhr
- Elisabeth-Krankenhaus Essen
- Städtische Kliniken Mönchengladbach
- Florence-Nightingale-Krankenhaus Düsseldorf
- Allgemeines Krankenhaus Viersen
Patientendaten werden verschlüsselt in einer kontrollierten externen Einrichtung gespeichert. Die Mitglieder des Teams gehören der European Society of Cardiology sowie der Heart Failure Association an.
Fachgebiete und kardiologische Eingriffe
Die Klinik ist auf interventionelle Kardiologie und Rhythmusmanagement spezialisiert. Die Fachärzte führen Stent-Implantationen durch, um verschlossene Arterien zu öffnen. Bei rund 99 % dieser Eingriffe erfolgt der Zugang über die Arterie am Handgelenk. Dies reduziert das Blutungsrisiko im Vergleich zum herkömmlichen Zugang über die Leiste.
Die Abteilung für Rhythmusstörungen behandelt Erkrankungen wie Vorhofflimmern. Die Spezialisten nutzen dabei folgende Diagnose- und Behandlungsmethoden:
- Elektrische Kardioversion zur Wiederherstellung eines normalen Herzrhythmus
- Elektrophysiologische Untersuchungen (EPU) zur Kartierung der elektrischen Herzaktivität
- 3D-Mapping zur präzisen Lokalisierung von Rhythmusstörungen
- Mobile EKG-Technologien, einschließlich der Systeme My Diagnostik und Zenicor
Ein spezialisiertes Telemedizinzentrum in Mülheim überwacht Patienten mit Herzimplantaten. Dank eines Geräts mit globaler SIM-Karte können Ärzte Herzschrittmacher und Defibrillatoren von überall aus fernüberwachen. Das telemedizinische Team prüft die übermittelten Daten an jedem Werktag.
Implantation von Herzgeräten
Herzquartier führt vor Ort Implantationen von Geräten zur Herzfrequenzregulierung und Überwachung durch. Dazu gehören biventrikuläre Systeme zur kardialen Resynchronisationstherapie (CRT). Diese Technologie ergänzt eine Elektrode zur Stimulation der linken Herzkammer, um bei Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz die Synchronisation des Herzens wiederherzustellen.
Das Operationsteam implantiert zudem folgende Geräte:
- Herzschrittmacher zur Regulation der Herzfrequenz
- Implantierbare Kardioverter-Defibrillatoren (ICD) bei lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen
- Event-Recorder zur Langzeitüberwachung über einen Zeitraum von bis zu 3 Jahren
Präventivkardiologie und Lipidologie
Das Netzwerk bietet strukturierte Herz-Check-up-Programme zur Früherkennung von Herzkrankheiten an. Diese Programme kombinieren physiologische Tests mit einer Beurteilung des vaskulären Risikoprofils. In spezialisierten Sprechstunden widmet sich das Team der Lipidologie und der Behandlung von Fettstoffwechselstörungen, wie der familiären Hypercholesterinämie und Lp(a)-Erhöhungen.
Die präventiven Vorsorgeuntersuchungen umfassen Programme für unterschiedliche Patientenbedürfnisse:
- Cardio-Check für die allgemeine Herzgesundheit
- Stroke-Check für die Gehirngesundheit und das Gefäßrisiko
- Marathon-Check für Sportler und Hochleistungssportler
- Vascular-Check für die Gesundheit der peripheren Arterien
Diagnostische Ausstattung und Technologien
Im Herzkatheterlabor kommt die FFR-Messung (Druckdrahtmessung) zum Einsatz. Mit ihr wird bestimmt, ob eine Gefäßverengung die Durchblutung des Herzmuskels beeinträchtigt. Für eine detaillierte Bildgebung innerhalb der Herzkranzgefäße nutzen die Spezialisten den IVUS (intravaskulärer Ultraschall). Diese Technologie liefert hochauflösende Aufnahmen der Gefäßwände, die mit herkömmlichen Röntgenverfahren möglicherweise nicht erkennbar wären.
Zu den modernen Bildgebungs- und Screening-Verfahren der Klinik gehören:
- Kardio-CT mit Kontrastmittel zur Visualisierung der Koronaranatomie
- Kardio-MRT zur Diagnose von Myokarditis und Kardiomyopathien (Herzmuskelerkrankungen)
- Stressechokardiographie zur Erkennung von Durchblutungsstörungen bei körperlicher Belastung
- Spiroergometrie zur Messung der Sauerstoffaufnahme und des Stoffverbrauchs
- SAS-Polygraphie für das Schlafapnoe-Screening zu Hause
Bei Gefäßuntersuchungen kommt der Halsschlagader-Ultraschall (Carotis-Duplex) zum Einsatz, um Ablagerungen in den Halsarterien zu prüfen. Zudem verwendet die Klinik 12-Kanal-Ruhe- und Belastungs-EKG-Systeme für kardiologische Standarduntersuchungen.
Services für internationale Patienten
Herzquartier bietet Beratungen in Englisch und Deutsch an. Der telemedizinische Dienst ist besonders für internationale Patienten mit Implantaten von großem Nutzen. Er bietet eine weltweite Vernetzung, sodass die medizinische Fernnachsorge auch nach der Rückkehr des Patienten in die Heimat gewährleistet bleibt. Das Team beantwortet Anfragen und koordiniert die sichere Datenübertragung für Patienten, die aus dem Ausland anreisen.
Zusatzleistungen
Friedrich-Ebert-Straße 57, 45468 Mülheim an der Ruhr
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Wie es funktioniert:
- Wir finden einen Arztkoordinator, der mit dieser Angelegenheit vertraut ist
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